Hör auf, deinen Etsy-Preis zu raten. Berechne ihn.
Trage deine Kosten und deine Wunschmarge ein. Der Solver liefert den Verkaufspreis, der nach Etsys Gebühren, MwSt. und Offsite Ads noch trägt.
Meinen Preis findenWie berechnet man den richtigen Etsy-Preis?
Preis = (deine Gesamtkosten + 0,57 €) ÷ (1 − 0,128 − deine Zielmarge). Deutsche Verkäufer zahlen 10,8% plus 0,48 € vor 19% MwSt. auf Gebühren, dein Preis muss deine Marge also nach rund 12,8% Abzügen decken. Rechne 12% mehr, wenn Bestellungen über Offsite Ads kommen.
| Anmeldegebühr | – |
| Transaktionsgebühr (6.5%) | – |
| Zahlungsabwicklung | – |
| Regulierungsgebühr (0.29%) | – |
| Offsite-Ads-Gebühr (0%) | – |
| MwSt. auf Etsy-Gebühren (19%) | – |
| POD-Basis + Versandkosten | – |
| Insgesamt vom Verkauf abgezogen | – |
Von Anfang an richtig kalkulieren
Um deine Zielmarge von 40% zu erreichen, verlange:
Inkl. 19% MwSt. auf Etsy-Gebühren und 0,29% Regulierungsgebühr. Die Anmeldegebühr wird als 0,20 $ USD abgerechnet.
Was sollte ich für ein Print-on-Demand-Shirt verlangen?
Das klassische Beispiel: Ein Printify-Shirt mit rund 8,74 € Grundkosten plus 4,37 € Versand kostet dich etwa 13,11 € pro Bestellung. Etsy nimmt dann seine Gebühren plus MwSt. auf deinen Preis. Der nötige Preis pro Zielmarge:
| Zielmarge | Nötiger Verkaufspreis | Mit 12% Offsite Ads gerechnet |
|---|---|---|
| 20% | 20,37 € | 25,87 € |
| 30% | 23,93 € | 31,91 € |
| 40% | 29,01 € | 41,61 € |
| 50% | 36,82 € | 59,80 € |
Lies die Tabelle von rechts nach links: Wenn Offsite Ads die Bestellung bringen könnten, liegt der anzeigensichere 30%-Preis schon bei 31,91 €. Deshalb verlieren so viele POD-Shops leise Geld mit Anzeigenbestellungen: Sie haben für die 0%-Welt kalkuliert.
Drei Preisfehler, die Etsy-Margen leise auffressen
1. Die MwSt. auf Gebühren vergessen. US-Ratgeber nennen 9,5% plus 0,45 $; dein echter deutscher Startpunkt liegt nach 19% MwSt. bei etwa 12,8%. Ein Preis aus einem US-Forum ist von Anfang an zu niedrig.
2. Versand verschlucken, ohne ihn zu rechnen. Kostenloser Versand ist eine Preisentscheidung, keine Marketingentscheidung. Jede prozentuale Gebühr gilt so oder so für die Summe, also rechne den durchschnittlichen Versand bewusst in den Artikelpreis ein.
3. Offsite Ads als selten abtun. Jede Bestellung kann ohne Warnung den Aufschlag von 12% bis 15% plus MwSt. tragen. Wenn der 12%-Fall deinen Preis bricht, ist dein Preis falsch, nicht die Werbung.